Spaß mit den Medien


Ich war letzte Woche auf der Tegida (Tolerante Europäer Gegen die Idiotisierung des Abendlandes) Kundgebung. Wir hatten ein buntes Schild mit der Aufschrift “Kein Platz für Rassismus” dabei, das die Aufmerksamkeit diverser Fotografen auf sich zog und so sind Bilder von uns in der Mopo, dem freitag und der taz (Bild inzwischen geändert) zu sehen. Grundsätzlich ist das ja durchaus begrüßenswert, was die taz aber tat, hat uns doch staunen lassen. Aber seht selber:

Das Bild wurde so geschnitten, dass dort nur noch “Für Rassismus” zu lesen war. Ein kurzer Anruf in der Redaktion (“Oh, das geht ja gar nicht”) und zum Glück war das Bild zwei Minuten später verschwunden. Es tauchte in seiner ungeschnittenen Form auch in der Print Ausgabe auf, sie hatten also auch das Original. Durch unfassbar unfähiges Zuschneiden eines Bildes Unbeteiligte in die Nähe von Rassismus zu rücken, so abstrus ein Schild mit der Aufschrift “Für Rassismus” auch ist, finde ich einfach unglaublich dilettantisch. Vielleicht will die taz damit ja aber auch nur klar stellen, dass sie nicht zur Lügenpresse, sondern gar nicht zur Presse gehört. So wie die Bild oder die Märchenbücher in der Kinderabteilung bei Thalia.

 

taz_echtes_plakat

Das vollständige Bild hat die taz auch

 

PS: Abschließend noch eine kurze Anmerkung zum Bild aus dem freitag. Ich finde es ist nicht nur eine sehr gelungene Aufnahme, die das Gespräch zwischen dem kleinen türkischen Mädchen und Kathrin zeigt. Es fängt auch die durchweg kommunikative und positive Stimmung auf der Tegida Kundgebung am 05.01.2015 ein.

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